Geburtsfotografie - warum sie fast unbekannt ist
Ein seltsamer Widerspruch.
In Russland, der Ukraine, Weißrussland –
ist Geburtsfotografie etabliert.
Aber um ins Krankenhaus zu kommen, braucht man Genehmigungen, Tests, ärztliche Zustimmung.
Es ist fast ein Kunststück, dort zu fotografieren.
Und trotzdem: Familien wollen es.
Sie verstehen den Wert dieser Erinnerung.
Hier in Deutschland oder Österreich dagegen –
es wäre so einfach.
Die Kliniken sind offen, Hebammen freundlich, die Atmosphäre respektvoll.
Aber fast niemand fragt danach.
Für mich als Fotografin ist das schmerzhaft.
Denn ich weiß, wie viel Kraft, Liebe und Schönheit in diesen Momenten liegt –
und wie viele davon nie dokumentiert werden.
Geburtsfotografie ist kein Trend,
sondern eine Form der Erinnerungskultur.
Ein stilles „Ja“ zum Leben –
so, wie es wirklich beginnt.












